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FCP-Sportschau
mit "PZ-News"
Sehen Sie hier aktuelle Videoberichte der Pforzheimer Zeitung
 
Pressebericht Fusion FCP/VfR 10.02.2010
Videobericht über die FCP-Cheerleader
Mitgliederversammlung 05.05.2009

Fussball-News

>> Zur Tabelle 1. Mannschaft
4  Mannheim 28 54 71:36 +35 15 9 4
5  Waldhof 2 28 46 50:37 +13 14 4 10
6  Pforzheim 28 46 46:38 +8 13 7 8
7  Zuzenhausen 28 40 50:41 +9 11 7 10
8  Schwetzingen 28 39 45:43 +2 11 6 11
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5  Ettl.weier 5 11 13:4 +9 3 2 0
6  Knittlingen 5 4 9:8 +1 1 1 3
7  Kirchfeld 5 1 7:17 -10 0 1 4
8  Forst 5 0 7:21 -14 0 0 5
9  Pforzheim 4 0 5:24 -19 0 0 4
10.02.2010
EINE STADT - EIN VEREIN
Fusion 1. FC Pforzheim 1896 und VfR Pforzheim 1897 zum 01.07.2010
Stadt sagt Unterstützung zu - Vorläufig Nutzung beider bestehender Sportstätten - Bestätigung durch Mitgliederversammlung steht noch aus
In den vergangenen Monaten arbeiteten die Vorstände der beiden Clubs intensiv an einer Fusion der beiden Traditionsvereine der Goldstadt. Bereits 2006 war dieses Projekt angegangen worden, konnte aber nicht wie geplant im Sommer 2007 umgesetzt werden. Die zu diesem Zeitpunkt nötige und von Stadt und Wirtschaft zugesagte Unterstützung bei der Schaffung der Rahmenbedingungen konnte nicht geleistet werden.
 
Noch 2006 wurde den Clubs umfangreiche monetäre Unterstützung sowie der Bau eines neuen Stadions für 20.000 Zuschauer mit moderner Infrastruktur auf dem Holzhofgelände zugesagt.

Nun verfolgen die Vereine eine neue Strategie. Im Fokus der Bemühungen steht nun zuerst einmal der sportliche Bereich. Während der FCP mit seiner Ersten Mannschaft seit Jahren in der höchsten Spielklasse in Pforzheim spielt, verfügt der VfR über eine seit Jahrzehnten äußerst erfolgreiche Jugendarbeit. Außerdem ist man im Brötzinger Tal Vorreiter im Bereich Damen- und Mädchenfussball. Immerhin 4 Teams sind im Pforzheimer Westen gemeldet - Damen-Landesliga, Damen-Kleinfeld, B- und C-Juniorinnen.

Während es für den Club jedoch aufwendig und teuer ist, Spieler für die Erste Mannschaft zu bekommen, ist für die "Rassler" die Jugendarbeit schwierig, da viele teuer ausgebildete Talente aufgrund mangelnder Perspektive zu anderen Vereinen abwandern.

Damit soll nun Schluss sein.

Durch die Bündelung der Kräfte ergänzen sich beide Vereine in idealer Weise. Die gute Jugendarbeit wird ergänzt durch die hohe Spielklasse der Ersten Mannschaft. Hinzu kommen die Abteilungen Eishockey (VfR) und Cheerleader (FCP).

Die Attraktivität des neuen Vereins soll insbesondere für junge, talentierte Jungs und Mädchen deutlich gesteigert werden. Auch für Sponsoren soll der neue Großverein, der dann über mehr als 1000 Mitglieder verfügen soll, ein besseres Angebot bieten.

Die mehr als unbefriedigende Situation beider Vereine hinsichtlich der Sportstätte soll im ersten Schritt dahingehend verbessert werden, dass sowohl das Gelände im Brötzinger Tal als auch der Holzhof genutzt werden sollen. Daß dem neuen Verein die Nutzungsrechte sowohl Holzhof als auch Brötzinger Tal unverändert zustehen, wurde bereits durch Oberbürgermeister Hager und Bürgermeister Uhlig bestätigt. Dadurch stehen den 26 (!) Mannschaften insgesamt 4 Rasen- und zwei Hartplätze zur Verfügung. Dies ist natürlich bei Weitem nicht das angestrebte Ziel, aber trotzdem eine zumindest kleine Verbesserung für die Übergangszeit.

Am Ende dieser Übergangszeit sehen die Verantwortlichen freilich eine andere Situation: Dann nämlich soll die Stadt Pforzheim die gemachten Zusagen umgesetzt haben. Diese beinhalten eine Sportanlage auf dem Holzhofgelände mit 2 Rasen- und 2 Kunstrasenplätzen. Außerdem eine neu zu errichtende Nordtribüne im Stadion mit diversen Räumlichkeiten (Bewirtung, Sozialräume, Schulungsräume, etc.). Außerdem soll das Schankrecht für das komplette Gelände, inkl. Gaststätte, wieder an den neuen Verein übergehen. Die Umsetzung dieser Maßnahmen ist nicht die Voraussetzung zur Fusion, jedoch wird der neue Verein bis dahin die Nutzungsrechte beide Sportgelände behalten.

Die Vertreter der beiden Clubs stellten gemeinsam dieses Konzept am Mittwoch, 10.02.2010 den Bürgermeistern und dem Sportausschuß des Stadtrats vor.

Der Ball ist nun in den Reihen der Stadtverwaltung und des Gemeinderats. Durch den Verkauf des Geländes Brötzinger Tal können die baulichen Maßnahmen auf dem Holzhof finanziert werden. Da dann künftig statt zwei marode Sportgelände nur noch eine moderne Anlage unterhalten werden muss, ergibt sich für die Stadt zusätzlich eine jährliche Einsparung in beträchtlichem Umfang. Somit profitieren alle Parteien von der geplanten Aktion.

In den nächsten Wochen wollen beide Vereine Mitgliederversammlungen durchführen. Dann soll nochmals offiziell durch die Mitglieder über die Fusion entschieden werden.

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Pressebericht Fusion FCP/VfR 10.02.2010
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